Mit dem Theater der Migranten will das Theater Eurodistrict Baden Alsace Menschen jeder Altersgruppe an künstlerischen Prozessen teilhaben lassen und gesellschaftlichen Randgruppen eine Stimme geben. Ziel dieser Projekte ist es, Menschen an einem Ort zusammenzuführen, die sonst eher in partiellen Gruppen, sei es kulturell-, sozial- oder bildungsbedingt nebeneinander her leben, um so Raum zu schaffen für positive gesellschaftliche Prozesse, für ein neues Miteinander. Theater als Labor, in dem neue Gesellschaft erprobt, verworfen, gefunden und gefestigt werden kann. Projekte aus der Vergangenheit haben sich mit Vorstadt-Kids, Obdachlosigkeit und dem Thema Tod beschäftigt. Dieses transkulturelle Bürgertheater wurde zu einer eigenen Sparte im Gesamtrepertoire des Theaters erhoben, einer Sparte, die lebensnah, kraftvoll und authentisch, künstlerisch anspruchsvoll, die gesellschaftliche Wirklichkeit eines Einwanderungslandes abbildet. Ein Theater, das Menschen Raum und Stimme gibt, auf der Bühne für sich einzustehen, für sich zu kämpfen. Es ist ein Weg mit Mitteln der Kunst in der persönlichen Spurensuche das Politische zu entdecken, als universeller Mensch sich selbst zu finden. Auf der Bühne und im Zuschauerraum.