Frei nach Motiven aus dem gleichnamigen Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Bearbeitet von Edzard Schoppmann
Babs, die Schöne, la Belle, umsorgt ihren vor Traurigkeit verstummten Papa. Kein Wort redet er mehr, seit seine Frau, Babs Mama, gestorben ist. Es ist still im Haus. Nur das Kichern und Getratsche von Belles Schwestern, Esmeralda und Mathilde, unterbricht ab und zu die beklemmende Stille. Belles Papa war früher ein berühmter Musiker, der die ganze Welt bereiste. Jetzt spielt er nur noch selten auf seinen vielen Instrumenten. Nur wenn Belles Vater etwas Wichtiges sagen möchte, dann lässt er anstatt Worten Klänge und Töne sprechen. La Belle versteht dann jedes seiner klingenden Worte. Manchmal, an weniger traurigen Tagen, kommt es vor, dass die ganze Familie Musik macht, so wie früher, als Mama noch lebte. Dann wird getanzt, gesungen, und Esmeralda und Mathilde lachen. Eines Tages erreicht die Familie ein geheimnisvoller Brief: Ein Diener bittet darin den Vater, auf einem abgelegenen Schloss für seinen dort lebenden Grafen zu musizieren. Doch entpuppt sich der Graf als rätselhaftes schrecklich schauriges Wesen, halb Mensch, halb Tier.
So beginnt ein großes Abenteuer, dass von einem Scheusal handelt, von einem verwunschenen Prinzen, von Spiegelgeistern, von einer großen Liebe und einer am Ende vielleicht sogar wieder glücklichen Familie.
Edzard Schoppmann hat das alte Märchen neu für die Bühne bearbeitet, mit viel Musik, Tanz und Gesang, und einer ordentlichen Portion Deutsch und Französisch.