Liebes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde des Theaters,
nicht nur für das Weltgeschehen, auch für unser Theater liegt ein Jahr der Widersprüche hinter uns – ein Jahr der Krisen, aber auch der Freude. Gegensätze liegen nah beieinander: Während nur wenige hundert Kilometer entfernt Krieg herrscht, gehen Menschen ins Theater. Sie suchen Inspiration, Ablenkung vom Alltag und von den täglichen Nachrichten, vielleicht auch Trost und Zuversicht.
Jeden Tag sind wir gefordert, diese Widersprüche auszuhalten. Unsere Welt ist komplex und lässt sich nicht auf einfache Antworten reduzieren – auch wenn manche Politiker genau das versprechen.
Gerade in dieser Zeit brauchen wir Kunst und Kultur. Sie eröffnen neue Blickwinkel auf unser Leben und helfen uns, das Weltgeschehen als etwas Wandelbares zu begreifen. Kunst kann Hoffnung geben: die Hoffnung, dass sich die Dinge – auch wenn es im Moment schwer vorstellbar ist – zum Besseren wenden können.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein Jahr 2026 im Wandel der Hoffnung.
Ihr
Edzard Schoppmann
Intendant