Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
In einer Theaterfassung von Edzard Schoppmann
Der junge Joachim zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern in München, um die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule zu besuchen. Zwischen reichlich mit den Großeltern genossenem Whiskey und verstörendem Schauspielunterricht entfaltet sich eine aberwitzige Coming-of-Age-Geschichte voller Brüche und Sehnsüchte – getragen von skurrilen Momenten, tragikomischer Tiefe und großer Zärtlichkeit für das Scheitern.
In der Theaterfassung für vier Darstellerinnen und Darsteller wird Meyerhoffs Erzählstimme auf mehrere Schultern verteilt. Großeltern, Lehrer, Mitschüler, innere Stimmen und der junge Ich-Erzähler selbst fließen ineinander, ergänzen, widersprechen, erinnern. Das Ensemble wechselt virtuos zwischen Figuren, Stimmungen und Zeitebenen und lässt so die Schönheit des Romans auf der Bühne lebendig werden.
Eine Liebeserklärung an das Theater, das Leben, unsere Großeltern – und an die Lücke, die bleibt, wenn nichts bleibt, wie es einmal war.
Regie und Bühne: Edzard Schoppmann
Kostüme: Diana Zöller
Dauer: 140 Minuten
Sprache: Deutsch