von Ursula Kohlert

Ein Jugendtheaterstück zum Klimakampf in ländlichen Regionen

 

(Uraufführung)

Die meisten Jugendlichen aus seinem Dorf sind nur darauf aus, möglichst schnell aus dem Dorf Hintermwald in eine Großstadt zu ziehen, ins „real life“ zu starten. Nur Julian nicht, er lebt gerne auf dem Land, er liebt den Wald. Aber die Touristen machen ihn wütend, die „Naturliebhaber“, die kommen um sich zu erholen.  Julian hasst es, wenn sie mit verträumter Stimme sagen, dass sie einen Tag „Waldbaden“ wollen, er hasst es, wenn sie Bäume umarmen und darüber reden, wie intakt die Welt hier ist, in welcher Idylle er lebe. Sehen sie alle denn nicht die Spuren von Trockenheit und Luftverschmutzung, die schon so viele Schäden im Wald angerichtet haben! Julian ist ratlos und verzweifelt. Wie soll er als einzelner gegen die Bedrohung kämpfen, im Dorf, wo ihn doch keiner hört? Lässt sich der Klimakollaps überhaupt aufhalten? Ist die Natur noch zu retten?

Ausgezeichnet mit dem Projektstipendium des Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2022

Auf einer Tour durch den Wald, trifft er völlig unvermittelt auf Marie, eine Studentin und Klimaaktivistin aus Frankreich. Marie erzählt eine wirre Geschichte, sie sei auf der Flucht, vor wem, könne sie nicht sagen…

 

Zwischen ländlicher Idylle und Ökoterrorismus, prallen Naturliebhaber auf Klimakämpfer, Fridays for future-Aktionen auf dörfliche Naturnähe. Ein packendes, brisantes Stück für Jugendliche und junge Erwachsene.

 

Mit: Naëma Tounsi, Simon Wenigerkind

Regie: Karin Eppler

 

 

 

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